Samstag, 12. Mai 2012

Mama, ich möchte mal wieder nähen!

Mit diesem kleinen Satz entschied das Kind heute über den Rest des Tages, erst funzte ihre Nähmaschine nicht, dann traute sie sich nicht an meine und geeinigt hatten wir uns auf den Bären im Schlafsack in der neuen burda (6/2012), die den ihrerseits aus zakka style (auch bei amazon, aber der blog war spannender) haben.

Den abgebildeten burda-Bären sollte man auf 200 % vergrößern, für den Gang zum Copy-Shop waren wir eindeutig zu träge, außerdem wollten wir NÄHEN, nicht kopieren, also hat das Kind ein Blatt Papier bekommen und sollte den Bären so groß malen, wie sie ihn haben wollte. Im 2. Anlauf sah das richtig gut aus und ging in die Produktion. Das Kind hat den Bären auch alleine ausgeschnitten.

Dann riss dauernd der Faden an ihrer Nähmaschine, als nächstes habe ich mich an dem Rhomben-Patchwork aus der Anleitung versucht, vergiss es einfach. Ich brauche gerade Linien und rechte Winkel, will mir scheinen, schade, dass ich so viel Zeit auf das Rhombenschneiden ver(sch)wendet habe. Immerhin habe ich dann doch erfreulich schnell eingesehen, dass das nicht meine Spezialität wird und einfach ein gemustertes Stück Stoff für die Schlaftasche genommen.

Das Kind meinte, vier Stücken Patchworkflicken reichen nicht, sie hätte doch mehr gemalt, also haben wir uns damit noch eine Weile aufgehalten. Mutig hat sie unseren wirklich wunderschönen Wasserball-Flicken solange beschnitten, bis er auf das Bärchen passte. Nun ist er leider ziemlich symetrisch und erinnert nicht mehr an einen gemalten Wasserball.

Was ich die ganze Zeit nicht verstanden hatte, war, dass das ganze ein Kinderkissen (alos ein echtes zum Schlafen) wird und der Bär darauf seine Schlaftasche hat.

Nun besitzt mein Kind also endlich ein größeres Kissen und auch noch aus einem Leinenbezug von meiner Oma (geb. 1904 :)), hoffentlich meckert sie morgen nicht, dass sie eigentlich nur einen Schlafsack für den Bären wollte.



Nicht gemeckert hat sie, sondern sich richtig gefreut. Kind, Bär und Kissen sind eine Nachteinheit, der Bär kommt auch nirgendwo mit hin, er wohnt im Kissen, dann ist er immer da. Sagt sie. 

Die Sache mit der Nähmaschine haben wir auch gelöst: Ich habe die Sy von IKEA gekauft (family-Preis 69,- Euro), sie hat sie ausprobiert, für gut befunden und geschmückt, dann ein Kissen für ihre Puppe genäht und nun ist alles wieder gut. Ich bin auch glücklich, denn die IKEA-Maschine "borge" ich mir für die normalen (Innen-)Nähte in Stofffarbe und mache mit meiner all die andersfarbigen spannenderen Kontrastnähte von rechts, das erspart mir die ewige Umspannerei für den Farbwechsel. Deswegen war mir so wichtig, dass die Maschine ordentlich näht und das macht sie. Die Weihnachtsmaschine darf ich verkaufen, ich dachte mir, dass sie ein Handarbeitsladen, Nähcafé oder Buchladen in der Kreativecke als Deko bestimmt gut findet.

Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde die dritte :)
Im Netz gab es in einem Babyforum eine heftige Diskussion um diese Maschine; also meine erste, eine Privileg, auf der ich das Nähen als Autodidakt aus Anleitungen gelernt habe, konnte genau das. Nun ist die von IKEA ja vielleicht auch für Kissen und Vorhänge nähen gedacht, Reißverschlüsse kann sie, Knopflöcher auch, um also rauszukriegen, ob man überhaupt Spaß am Nähen hat, finde ich die ganz wunderbar. Und für ambitionierte Kids sowieso. Und nicht zu vergessen, wo kann man eine Maschine schon drei Monate lang ausprobieren?! Also, ich bin dafür.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Beerenhunger

Irgendwann gegen vier (Uhr früh, versteht sich) war dann das Maulwurf-Party-Futter fertig, die Torten standen in Reih und Glied und weil alles ziemlich schön aussah, lade ich euch zu einem Stück Geburtstagskuchen ein - runterladen müsst ihr es euch selber :)


Mein Lieblingsstück wäre das mit dem Froschkönig gewesen, aber so haben sich 50 Kita-Kinder ans Aufessen gemacht und brauchten mich gar nicht dazu:


Das Rezept hat chefkoch.de, ich habe für ein volles Blech 28 Kekse und vom Rezept überall das Doppelte genommen, nur nicht vom Zucker, weil ich schon gehört hatte, dass es heftig süß wird.

Außerdem gab's auf Wunsch des kleinen Maulwurfs Pudding, mal mit und mal ohne Sahne, aber mit weniger Zucker als auf der Packung angegeben:


Und weil ich es nicht leiden kann, wenn die Kinder so voll Zucker gepumpt sind und dann nicht wissen, wohin mit sich, habe ich noch eine große Schüssel mit Beeren pur (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Physalis) gemacht, das fanden sie richtig cool:


Nur die DIY-Würstchenspieße waren eher unkonventionell angeordnet:


Unsere Party fand draußen statt, deshalb das take away-Meißner Porzellan.

Blieb schlussendlich nur der Maulwurfskuchen mit freundlicher Unterstützung von Dr. Oetker für den Geburtstagstisch 
und eine Bowleschale mit drei Etagen Götterspeise für die Kita-Übernachtung als Nachtisch zum Abendbrot. Beim Glibberstapeln habe ich eine gute Technik entwickelt: Wasser im Wasserkocher erhitzen, in einem weiten Topf mit dem Götterspeisepulver und Zucker verrühren, etwas abkühlen lassen, ab damit in eine Glasschüssel. Wenn's kalt ist, zieht die Schüssel in den Kühlschrank. Inzwischen die nächste Sorte anrühren und im Topf abkühlen lassen. Im Topf wird das Zeug zwar kalt, geliert aber nicht, deshalb kann man sie einfach aufgießen, wenn die erste Schicht fest ist. Jetzt geht das Gelieren ziemlich fix und die dritte, vierte, fünfte und x-te Lage kann analog gemacht werden. Wer will, nimmt statt Wasser ganz oder hälftig farblich passenden Fruchtsaft und Früchte oder Gummibären oder setzt ganz unten einen Plastikfrosch rein, wobei, wer weiß, was da drin ist, also vielleicht lieber doch nicht. Man kann natürlich ganz zum Schluss auch ein Bild unter die Schüssel kleben. Was auch schön ist, ist warme Götterspeise langsam eine andersfarbige bereits feste Schicht laufen zu lassen, das gibt dann so Einschlüsse oder Farbblasen, je nachdem, wie man den Strahl dosiert. Gummibärchen am besten erst kurz vor dem Gelieren reinfallen lassen oder frische Beeren machen sich auch gut. Ich nehm z.B. gern kernlose Weintrauben.

Dienstag, 8. Mai 2012

wann genau ist himmelblau?

Morgen feiert der kleine Maulwurf Geburtstag und brauchte dazu eine Hose. Nicht irgendeine Hose, sondern so eine, wie sie der kleine Maulwurf eben hat. Mit Latz, Trägern, großen Taschen und vor allem: himmelblau. Strukturiert wie immer fange ich zwei Tage, bevor Maulwurf und Maus, Hase und Igel und wer weiß, welch andere Helden Geburtstag feiern, an zu nähen. Oder erstmal rauszusuchen und zuzuschneiden. Der kleine Maulwurf schläft indes, was vielleicht daran lag, dass ich es erst um zehn zu meiner Stoffkiste mit den blauen Stoffen geschafft habe. Zu diesem Zeitpunkt war der Stoff eindeutig himmelblau. Oder der Himmel stoffblau. Am Morgen frage ich den kleinen Maulwurf vorsichtig, ob es schlimm sei, wenn die Hose nicht so ganz himmelblau wäre. Der kleine Maulwurf gnädig: nicht so schlimm, Hauptsache nicht schwarz. Nö, schwarz ist das nicht. Einige Stunden später sieht die Sache anders aus und der kleine Maulwurf mault, so ein dunkles Blau ginge nicht. Das sei doch kein himmelblau. Na ja, aber doch auch kein schwarz! Nee, nee, nee, die Maulwurfshose, genäht bis nachts um drei, vor und nach einem normalen Arbeitstag, ist gedisst. Schluss. Aus.

Tja, da kann man dann nichts machen, der Maulwurf wird unten ohne feiern müssen. Die Hose wandert in die Anita-Kiste für Unvollendetes, dabei hatten mir die grüngeblümten Taschen so gut gefallen. Merke: gegen Abend ist himmelblau dunkler.

Mit dem untrüglichen Sinn für Prioritäten schreibe ich hier, dabei sollte ich jetzt durch 50 Kita-Kinder teilbaren Kuchen backen, dann für 6 kleine Mäuse, Maulwürfe, Hasen, Igel und Bären Partyfutter basteln, einen Maulwurfskuchen mit der Hilfe von Dr. Oetker, der da schon mal was vorbereitet hat, als Geburtstagstorte zaubern und Wackelpudding für einen Haufen Vorschulis zusammenglibbern. Und wenn ich damit fertig bin, schleunigst im Bett verschwinden, sonst ertrag ich die morgen nicht. Nennt man das Ertragssteuer??!

Re: habil

Gerade habe ich bei dm eine Hose gekauft, runtergesetzt, weil der Reißverschluss defekt ist. Meine Kinder machen Reißverschlüsse eh nie zu, das ist also egal.


Näheres Hinsehen hat mir dann ein Grinsen ins Gesicht gezaubert: Irgend so ein Vollprofi hatte den Reißverschluss verkehrt herum eingenäht. Da fühl ich mich doch gleich wieder rehabilitiert mit meiner Hosentasche ...

Donnerstag, 3. Mai 2012

Geschirrtücher zu Hosen!


Aus dem 1-Euro-Laden hatte ich vor einer Weile 10 Geschirrtücher mitgebracht, in frischem steingrau, freundlichem betongrau und zartem anthrazit. Bis auf das eine in rosa wirkten sie deutlich männlich herb, so als Geschirrtuch.

Nur Geschirr abtrocknen konnte man damit nicht wirklich. Das hat sie zunächst für den Job als selbstgebackenesBrotEinwickeltücher qualifiziert, bis das kleine Kind und ich uns ansahen und feststellten: aus denen muss eine Hose! Es hat dann noch eine Weile gedauert, bis alle im Umlauf befindlichen Tücher gewaschen, getrocknet und in Sicherheitsverwahrung genommen waren, aber jetzt am Wochenende hatten wir fertig. Und hier ist sie - die Geschirrhandtuchhose! Falls wir mal verreisen, haben wir zumindest immer ein Geschirrtuch dabei :)
Schnitt und Idee:  Janeas World
ein Hosenbein in Gr. 122/128 = ein Geschirrtuch, wenn man die Ränder vorher auftrennt und ausbügelt.
für das schmale Mittelteil reicht auch ein Geschirrtuch, allerdings musste ich an zwei Stellen ein kleines Stück ansetzen, war aber nicht so schlimm.
In den Kindergarten darf sie sie vorerst noch nicht anziehen, wir müssen erstmal einen Probelauf machen, wie gut man in der Hose klettern kann und einen das tief hängende Mittelteil nicht behindert. Das testen wir jetzt am Wochenende. Hier mal die weniger vorteilhafte ausgebreitete Variante:


Ich wäre nicht ich und Prinzessin magacuki nicht Prinzessin magacuki, wenn nicht irgendetwas schief gegangen wäre.
Zunächst einmal hielt ich es für eine Superidee, das eine Hosenbein aus dem einen rosa Geschirrtuch zu nähen. Dann dachte ich, dass Mädchensachen generell immer zu wenig bis keine Taschen haben und fand eine Hosentasche unerlässlich. Allerdings war ich zu faul, mir eine Anleitung rauszusuchen. Daraus folgte gar viele Male trennen, aber irgendwann war die Tasche im Hosenbein. Als ich das Hosenbein einpassen wollte, fiel mir auf, die Tasche ist entweder hinten oder meine bisherige Hinterhose müsse nach vorne. Ich hatte sie schlicht verkehrtherum eingenäht. Oder das hätte das andere Hosenbein werden müssen. Nun galt es zu entscheiden, was mehr Arbeit macht: trennen oder ein neues Hosenbein, wobei es kein rosa Tuch mehr gab. Sagt Prinzessin Magacuki, sie wollte sowieso keine verschiedenfarbigen Beine. Grmpfpfff.

Ich könnte jetzt also eine neue Hose nähen, ein rosa Bein ist schon fertig, dazu ein graues und ein beiges Mittelteil (oder umgekehrt), falls bei irgendwem ein Kind rumläuft, das verschiedenfarbige Hosenbeine gut findet und Größe 122/128 trägt.

Sonntag, 29. April 2012

Blühende Sofa-Landschaften

Ich lerne jetzt seit mehr als 20 Jahren Ungarisch, hätte das Deutsche eine explizite Verlaufsform, einen Iterativ, eine Erschwerniszulage, hier gehörte sie hin. Ungarisch ist eine agglutinierende Sprache, ich vergleiche sie gern mit einer Autowerkstatt - man hat massig Werkzeuge und Bauteile, wenn man die kennt und weiß, wofür was gut ist, kann man tolle Autos bauen. Bis dahin - schwierig. Es passiert mir nur noch selten, dass ich auf Teile stoße, die ich noch nie gesehen habe und meist sind es dann gar keine neuen Teile, sondern alte, falsch montiert.

Heute war es mal wieder so weit. MEL und die Kinder kommen von einer Radtour zurück, ich höre MEL sagen: Meséld el anyunak, hogy hány virág szofát láttunk utközben. Nein, der Satz ergab auch für mich keinen Sinn - Erzähl mal der Mama, wie viele Blumensofas wir unterwegs gesehen haben??!! Hat IKEA irgendwo ne Freiluftausstellung? Manchmal erfinden unsere Kinder aus der Zweisprachigkeit heraus witzig klingende Wörter, weil sie spiegelübersetzen, aber Blumensofa? Wie jetzt? Auf Ungarisch sagt man in der Tat zu Blumenbeet Blumenbett, soll das Kind aus dem Beet-Bett ein Sofa gemacht haben?

Das Kind erzählt der Mama nichts, es kichert auch keiner, zweifelnd frage ich zurück: Virág-szofa??? MEL guckt ratlos. Dann lächelt er nachsichtig: virágzó fa korrigiert er, ob ich das mit Absicht gemacht hätte? Achsooooo: Blühende Bäume! Ich hatte die Brechstange falsch angesetzt, es war virág + fa, nicht virág + szofa, blühend + Baum und nicht, wie ich gehört hatte, Blume + Sofa. Abgesehen davon, dass die Existenz des Wortes szofa für Sofa umstritten ist, kann ich nur sagen, sch... regressive Assimilation.

Nach dem gleichen Prinzip habe ich mir schon vor Jahren den Kopf über die mögliche Bedeutung von "Zeugensoda" zerbrochen, was bei geschickterer Demontage dann eine Schwimmhalle war, in der man schwimmen lernen kann (tanu-szoda | tan-uszoda). Faszinierend finde ich dabei die Ratlosigkeit, mit der man das vermeintlich Bekannte anstarrt und sich trotzdem keinen Reim drauf machen kann. Wenn das nicht ungarisch ist ...

Jetzt wollte ich hier ein schönes wildgeblümtes Sofabild hinpappen und bin bei der Suche danach auf einen hinreißenden Blog gestoßen: Die Sofagärtnerin. Sag ich doch, aus Fehlern lernt man ;))

Das Runde muss in das Eckige - ein Jungshut

Ich singe schon den ganzen Tag Pärchenallergie von Annett Louisan, was das über mich aussagt, lassen wir jetzt beiseite; ich gucke kopfschüttelnd meine allergischen Kinder an, von denen das eine gerade zum 190. Mal niest und denke darüber nach, ob und wenn ja welche Allergie ich denn so zu bieten habe, tja und seitdem singe ich das eben :)

Auf die Frage, ob dieses "Gesundheit!" vielleicht für den Rest des Tages gelten könne - 190 Mal niesen ist anstrengend, aber 190 Mal Gesundheit! sagen auch irgendwie - sagt sie nein, sie müsse schließlich auch jedesmal niesen. :) Ich liebe ihren Humor.

Nüsse sind böse und Äpfel, auch Schoten, also mange-tout, habe ich alles gelernt, weiterhin Birken und Blühzeugs und nun hat es also den nächsten erwischt - mit Sonne. Ist es zu glauben??! Vielleicht ist es auch nur irgendein hinterhältiger Schulhofstrauch, der das Kind an den Ohren zieht, wenn es den Fußball mühsam wieder hervorpult, jedenfalls treffe ich den Sohn mit dicken, blasigen Ohren unter dem Basecap an. Und nun? Wir brauchen was sommersonnentaugliches über den Ohren. Diese rundum-Krempenhüte sind eher weniger vorteilhaft für ihn, mehr so gar nicht. Den Strohhut für 9 Euro abzüglich 20% bei C&A will er aus irgendeinem Grund nicht, dabei sah der cool aus.

Die Schwester ist übrigens glücklich mit ihrem Erdbeerhut - ihrem "Mama-Kuschelhut". Der würde natürlich auch die Sohn-Ohren bedecken, lässt aber eine gewisse Männlichkeit in der B-Note vermissen. Während ich anfangs noch denke, es liegt am Erdbeermuster, wird schnell klar, dass kleine Jungs dem Glockenblumenschnitt so etwa mit drei entwachsen sind. Meiner jedenfalls. Wir finden einen Jungshut in der ottobre vom Sommer 2010 mit bebildeter Anleitung im Netz (die hilft, vielleicht hatte der Übersetzer keine Bilder oder keine Hüte vor Augen, jedenfalls hab ich aus der Zeitung nicht wirklich verstanden, wie die Krempe gehen soll.) Schnell weiß er, welchen Stoff er will und kaum 24 Stunden später zaubere ich einen Hut aus dem Kaninchen:



Am schwierigsten fand ich, oben das runde Teil in die Randteile einzupassen. Da quäle ich mich schon bei Plüschtierfüßen, wird immer irgendwie freestyle, nur bei einem Hut kann man da schlecht schummeln. Nachts um eins geb ich's auf. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schlimm. Man braucht nur Geduld und Heftfaden. Das runde Teil an der vorderen und hinteren Mitte mit festen Heftstichen fixieren, so dass es von da nicht mehr weg kann. Wer so schlau war, auch die seitlichen Mitten zu markieren, kann sich freuen und fixiert das Ding eben an vier Punkten. Dann muss man nur noch Zentimeter für Zentimeter die Teile verbinden und eventuell das geheftete noch mal trennen - natürlich nicht an den fixierten Mitten. Heute bei Tageslicht ging es dann plötzlich, vielleicht hat auch geholfen, dass das Ding über Nacht im Prinzip schon so geheftet lag, wie es am Ende werden sollte, nur nicht exakt da, wo es sollte.